Gemeinsamer Unterricht an der Realschule Essen-West

                                              

Die Realschule Essen-West bekennt sich zum Ziel eines inklusiven Bildungssystems. Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen soll auch in unserer Schule umgesetzt werden. Wir sehen als grundlegendes Ziel von Integration den erfolgreichen Weg zum Erlernen unbefangener und gegenseitiger Akzeptanz.

 

Das bedeutet, seit dem Schuljahr 2013/2014 lernen Kinder und Jugendliche mit und ohne Förderbedarf - beginnend mit Jahrgangsstufe fünf - ohne sozialen Ausschluss im „Gemeinsamen Unterricht“ miteinander und nicht nebeneinander. Gerade in einer solchen integrativen Klasse werden die Kinder und Jugendlichen besonders dafür sensibilisiert, Menschen in ihrer Andersartigkeit wahrzunehmen, zu akzeptieren und zu respektieren.

 

Die integrativen Klassen werden jeweils aus etwa 22 - 24 Kindern bestehen, von denen vier bis sechs Kinder einen sonderpädagogischen Förderbedarf haben und zieldifferent unterrichtet werden. Sie werden von Teams geleitet, die aus einer Realschullehrkraft und einer Lehrkraft aus dem Bereich Förderschule bestehen. Jedes Team wird von Kolleginnen und Kollegen der Realschule ergänzt, so dass ein überwiegender Teil des Unterrichts mit einer Doppelbesetzung erteilt werden kann.

 

Den integrativen Lerngruppen steht neben dem eigenen Klassenraum ein Gruppenraum zur Verfügung, damit die Kinder getrennt oder gemeinsam unterrichtet werden können bzw. ein individueller Rückzug oder ein Wechsel auch während der Stunde möglich ist.